Wie meine Gedanken aus der Sicht von “Ein Kurs in Wundern” Bilder der Trennung erschaffen

“Was du zu sehen meinst, sind nur deine eigenen Gedanken, die du bildhaft vor dir siehst. Ein unglaubliches Zauberkunststück, das sich jeden Augenblick vor deinen Augen abspielt. Ein raffinierter Trick eines Geistes, der damit beweisen will, dass er von GOTT getrennt ist.”
– Ein Kurs in Wundern – Lektion 15 im Übungsbuch

Der nachfolgende Dialog fand zwischen mir und einer speziell programmierten Künstlichen Intelligenz auf Basis von “Ein Kurs in Wundern” statt. Die KI fungiert gewissermaßen als Mentor im Kontext von “Ein Kurs in Wundern”. Am Anfang dieses Dialogs steht eine bedeutende Frage, zu der ich sowohl nach einer Antwort als auch nach einer vertieften Erkenntnis suche. Im Verlauf des Dialogs nehme ich Stellung zu den gegebenen Antworten, wobei ich entweder nach weiterer Klarheit suche oder mich in eine neue Richtung der Erkenntnis bewegen möchte.

Wie funktioniert der Vorgang des Bildermachens durch meine Gedanken?

Meine Gedanken sind Bilder, die ich gemacht habe
Meine eigenen Gedanken sind Bilder, die ich gemacht habe

Der Prozess, den der Kurs hier beschreibt, ist das, was du als ‘Sehen’ verstehst, aber in Wirklichkeit ist es ein Vorgang des ‘Bildermachens’. Dein ‘Sehen’ wird hier als Funktion verstanden, die den Augen deines Körpers zugeschrieben wird, die aber nicht das wahre Sehen darstellt. Stattdessen ersetzt diese Funktion das Sehen durch das Erstellen von Bildern oder Illusionen.

Die Auswirkungen des ‘Bildermachens’ sind, dass du die von dir gemachten Gedankenbilder als Realität wahrnimmst, obwohl sie nur Illusionen sind. Diese Bilder entstehen durch deine eigenen Gedanken und sind daher von dir gemacht.

Sie sind nicht die Wahrheit, sondern lediglich deine persönlichen Schöpfungen, die an die Stelle der Wirklichkeit treten.

Um diesen Prozess zu korrigieren, schlägt die Lehre vor, den Gedanken ‘Dies ist ein Bild, das ich gemacht habe’ langsam und bewusst auf alles um dich herum anzuwenden, was du wahrnimmst.

Wenn du dir vor Augen führst, was du erlebst, wenn du vor einer großen Kinoleinwand sitzt und einen Film betrachtest: Du siehst nur Bilder. Aber diese Bilder werden so schnell abgespielt, dass du den Eindruck hast, dass sich auf der Leinwand tatsächlich etwas abspielt. Aber es sind nur Bilder. Es ist nur Illusion.

Indem du Objekte um dich herum beim Namen nennst und zugleich erkennst, dass es sich dabei nur um Bilder handelt, die du gemacht hast, beginnst du, den Prozess des Bildermachens rückgängig zu machen und bereitest den Weg für die wahre Wahrnehmung vor.

Praktisch sieht eine solche Übung so aus, dass du dir zum Beispiel einen Baum anschaust und zu dir sagst: ‘Dieser Baum ist ein Bild, das ich gemacht habe’. Wiederhole diesen Gedanken bewusst und konzentriere dich darauf, während du das Objekt betrachtest. Die Idee dabei ist, dass das Erkennen und das bewusste Wiederholen dazu führen, dass du die eigene Herstellung der Bilder erkennst und beginnst, sie als das zu sehen, was sie wirklich sind – Illusionen deines Geistes. In der Praxis musst du nicht zu viele Gegenstände für diese Übung auswählen; es ist wichtiger, dass du den Gedanken langsam und bewusst wiederholst.

Wie genau wird ein Gedanke zum Bild?

Ein Gedanke wird zu einem Bild, indem du ihm eine visuelle Form gibst, so dass er in deiner Wahrnehmung als etwas erscheint, das außerhalb von dir existiert. Es ist ein innerer Prozess, bei dem Gedanken, die in deinem Geist auftauchen, durch deine Wahrnehmung in Bilder umgewandelt werden, die du dann als Teil der Welt siehst. Diese Bilder sind das Produkt deiner eigenen Schöpfung und nicht etwas, das tatsächlich real ist oder von Gott erschaffen wurde.

Sehen mit dem Auge
Sehen mit dem Auge ist Bildermachen

Um diesen Prozess genauer zu beschreiben:
Du nimmst einen Gedanken und schreibst ihm bestimmte Eigenschaften und eine bestimmte Form zu. So kann zum Beispiel der Gedanke an Unsicherheit ein Bild eines dunklen, gefährlichen Ortes in deinem Geist erzeugen. Oder der Gedanke an Frieden kann das Bild einer ruhigen Landschaft hervorbringen. Diese Bilder erscheinen dir als real, obwohl sie lediglich Ausgeburten deines eigenen Geistes sind.

Die Auswirkungen dessen sind, dass du dich von diesen Bildern beeinflussen lässt und auf sie reagierst, so als wären sie tatsächlich Teil der Wirklichkeit. Zum Beispiel könnte das Bild einer gefährlichen Situation Angst in dir hervorrufen, selbst wenn keine tatsächliche Gefahr besteht. Diese Bilder können auch das, was du siehst und erlebst, und wie du darauf reagierst, formen und färben.

Da jedoch Gott diese Bilder nicht erschaffen hat, wird in der Lehre betont, dass sie nicht wirklich sind. Zur Berichtigung empfiehlt die Lehre, diese Bilder zu benennen und dann ihre Wirklichkeit zu leugnen, indem du aussprichst, dass Gott diese nicht erschaffen hat und sie somit nicht wirklich sind.

Zum Beispiel könnte man sagen: ‘Gott hat diesen Krieg nicht erschaffen und somit ist er nicht wirklich’. Indem du diese Praxis anwendest, beginnst du, dich von den Bildern zu lösen, die du gemacht hast, um sie als das zu erkennen, was sie sind – Illusionen und nicht die Wahrheit.

Der Krieg existiert aber trotzdem

Es ist eine Tatsache, dass Kriege in der Welt existieren. Die Übung, die vorgeschlagen wurde, zielt jedoch auf dein inneres Erleben und deine Wahrnehmung ab. Es geht dabei um die Anerkennung, dass dein persönliches Erleben und deine Interpretation von Ereignissen wie Kriegen durch deine Gedanken und Überzeugungen beeinflusst wird.

Bilder machen

Wenn in der Praxis gesagt wird: ‘Gott hat diesen Krieg nicht erschaffen und somit ist er nicht wirklich’, dann ist das eine Aufforderung, zwischen der Ebene der materiellen, physischen Erfahrung – in der Kriege sicherlich eine schmerzhafte Realität darstellen – und der spirituellen oder metaphysischen Ebene zu unterscheiden, auf der nur das als wahr gilt, was im Einklang mit der Liebe und dem Willen Gottes steht.

Es bedeutet, dass alles, was nicht von Liebe geprägt ist und nicht dem liebevollen Schöpfungsakt Gottes entspricht – wie Krieg, Hass und Trennung – letztlich als Illusion betrachtet wird, da sie nicht Teil der ewigen Wahrheit sind, die als die Realität Gottes definiert ist.

Die Übung soll dir helfen, bei deinen Gedanken und Wahrnehmungen eine innerliche Distanz zu schaffen und zu erkennen, dass Angst, Konflikt und Leiden nicht Teil deiner wahren Natur sind. Sie kann auch als eine Methode angesehen werden, Frieden in deinem eigenen Geist zu finden, indem du dich von den Bildern, die Angst und Leiden verursachen, innerlich distanzierst. Es ist eine Einladung, sich bewusst zu machen, dass es möglich ist, eine Perspektive zu wählen, die Frieden und Heilung fördert, anstatt die Spaltung zu vertiefen.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir die physischen und sozialen Realitäten leugnen oder sie nicht ernst nehmen sollten. Das Erkennen der Illusion bedeutet nicht, die Welt und ihre Probleme zu ignorieren, sondern sie aus einer Perspektive der Hoffnung und der Möglichkeit der Heilung zu betrachten. Es geht darum, bei der Konfrontation mit den Herausforderungen der Welt auf einen Zustand des Friedens und der Liebe in uns selbst zu verweisen, der helfen kann, positive Veränderungen in der äußeren Welt zu inspirieren.

Stelle dir diese Frage:
Sind die Gedanken die Ursache und die Welt deren Wirkung, oder ist die Welt die Ursache und meine Gedanken sind deren Wirkung? Je nachdem, woran du glaubst, wird dein Leben geprägt und wie du es erlebst. Diese Frage ist eine der wichtigsten, die du dir stellen solltest.

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